XGIMI Titan Noir Ultra Max Test & Vorstellung

22. junij 2026 Domači kino 50 Min. Lesezeit 0 komentarjev

Z TITAN Noir Ultra Max präsentiert der chinesische Hersteller XGIMI seinen bislang ambitioniertesten Heimkino-Projektor. Schon das technische Datenblatt macht deutlich, dass dieses Modell nicht als klassischer Lifestyle-Projektor verstanden werden möchte, sondern als ernstzunehmender High-End-Projektor für anspruchsvolle Heimkino-Installationen. RGB-Triple-Laser, 8.000 ISO-Lumen, ein sehr hoher nativer Kontrast, Dolby Vision, HDR10+, IMAX Enhanced, umfangreiche Lens-Shift-Möglichkeiten und eine moderne Signalverarbeitung zeigen klar, in welche Richtung XGIMI mit diesem Modell gehen möchte.

Der TITAN Noir Ultra Max ist dabei nicht einfach nur eine weitere Ausstattungsvariante innerhalb der XGIMI-Modellpalette, sondern das aktuelle Spitzenmodell der TITAN-Serie. Besonders interessant ist dabei, dass der bereits viel diskutierte TITAN Noir Max in dieser Form offenbar nicht regulär in Europa erscheint, sondern direkt durch den TITAN Noir Ultra Max ersetzt beziehungsweise übertroffen wird. XGIMI setzt hier also nicht auf eine breit angelegte Massenproduktion, sondern auf ein besonders selektiertes Modell mit höherem Anspruch an Bauteile, optische Einheit, Laserabstimmung und Werkskalibrierung.

Genau dieser Punkt macht den TITAN Noir Ultra Max so spannend. Denn starke technische Daten allein reichen in dieser Geräteklasse nicht aus. Entscheidend ist, ob der Projektor seine Spezifikationen auch in der Praxis nachvollziehbar umsetzen kann. XGIMI spricht von selektierten Komponenten, einer aufwendigen Prüfung, einer präzisen Werkskalibrierung und einer besonders leistungsfähigen RGB-Laser-Einheit mit insgesamt 50 Laser-Chips. In Verbindung mit der neuen SST-DMD-Architektur, dem Dual Intelligent Iris System und der Dynamic-Black-Verarbeitung soll daraus ein Projektor entstehen, der hohe Lichtleistung, kräftige Farben, sauberen Schwarzwert und hohe Bilddynamik miteinander verbindet.

Wir haben den XGIMI TITAN Noir Ultra Max mit der aktuell veröffentlichten Launch-Software getestet und wollten wissen, ob der Projektor den hohen Erwartungen gerecht wird. Kann XGIMI mit diesem Modell tatsächlich einen der bislang stärksten RGB-Laser-Projektoren der eigenen Firmengeschichte liefern? Und gelingt es dem TITAN Noir Ultra Max, sich in einer ohnehin stark besetzten Preisklasse gegen etablierte Heimkino-Projektoren und aktuelle High-End-Laser-Modelle zu behaupten? Die Ausgangslage ist jedenfalls vielversprechend. Auf dem Papier vereint der TITAN Noir Ultra Max eine enorme Helligkeit, einen außergewöhnlich hohen Kontrast, große Farbräume, flexible Installationsmöglichkeiten, moderne HDMI- und Netzwerkfunktionen sowie eine umfangreiche HDR-Unterstützung inklusive Dolby Vision und HDR10+. Ob daraus auch im realen Heimkinoeinsatz ein überzeugendes Gesamtbild entsteht, klären wir in unserem ausführlichen Test.

XGIMI Titan Noir Ultra Max Test & Vorstellung

Gehäuse, Verarbeitung und Design

Beim Gehäuse geht der XGIMI TITAN Noir Ultra Max einen etwas anderen Weg, als man es von vielen klassischen Heimkino-Projektoren kennt. Während viele leistungsstarke Projektoren dieser Klasse bewusst funktional und eher technisch auftreten, verbindet XGIMI beim TITAN Noir Ultra Max ein vergleichsweise kompaktes Gehäuse mit einem deutlich wohnraumfreundlicheren Designansatz. Gerade innerhalb der TITAN-Noir-Serie soll sich dieses Modell optisch als exklusive Ausführung positionieren.

Auffällig ist vor allem die markante Frontblende mit Holzstruktur, die dem Projektor einen hochwertigeren und eigenständigeren Charakter verleiht. Dadurch wirkt der TITAN Noir Ultra Max weniger wie ein rein technisches Installationsgerät und eher wie ein bewusst gestaltetes Heimkino-Produkt, das auch in modernen Wohnräumen sichtbar platziert werden kann. Das ist besonders interessant, weil der Projektor trotz seiner enormen Lichtleistung und umfangreichen optischen Ausstattung nicht zwangsläufig in einem separaten Technikraum verschwinden muss.

Die Verarbeitung hinterlässt dem Anspruch entsprechend einen hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse wirkt sauber verarbeitet, die Linienführung ist modern und zurückhaltend, ohne dabei beliebig zu wirken. Die Noir-Ausführung sorgt zusätzlich für eine dezente, dunkle Erscheinung, die gerade in Heimkinoräumen sinnvoll ist, da helle oder stark reflektierende Oberflächen dort eher störend wirken können. Gleichzeitig setzt die Holzstruktur an der Front einen gestalterischen Akzent, der den Projektor von vielen nüchternen High-End-Modellen abhebt.

Mit Abmessungen von 334 x 178 x 248 mm bleibt der XGIMI TITAN Noir Ultra Max für seine Leistungsklasse erstaunlich kompakt. Das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass hier eine RGB-Triple-Laser-Lichtquelle mit 8.000 ISO-Lumen, ein motorisiertes optisches System, ein großer Lens-Shift-Bereich und ein Dual Intelligent Iris System untergebracht sind. Viele klassische Heimkino-Projektoren mit vergleichbarer Installationsflexibilität fallen deutlich größer aus und benötigen entsprechend mehr Platz bei der Aufstellung.

Auch das Gewicht von 8,1 kg unterstreicht diesen Eindruck. Der TITAN Noir Ultra Max ist kein ultraleichter Lifestyle-Projektor, aber für einen Projektor dieser technischen Klasse noch sehr gut handhabbar. Für die dauerhafte Installation auf einem Regal, einem stabilen Lowboard, einer Projektorplattform oder an einer geeigneten Deckenhalterung ist das Gewicht problemlos einzuordnen. Gleichzeitig vermittelt es eine gewisse Wertigkeit, ohne die Installation unnötig kompliziert zu machen.

In der Praxis ergibt sich dadurch ein interessanter Spagat: Der TITAN Noir Ultra Max bringt viele Eigenschaften mit, die man eher von großen, klassischen Heimkino-Projektoren erwartet, verpackt diese aber in einem deutlich kompakteren und wohnraumfreundlicheren Gehäuse. Besonders in Kombination mit dem großen optischen Zoom, dem umfangreichen Lens-Shift und der Lens-Memory-Funktion wird deutlich, dass XGIMI hier nicht nur auf Design, sondern auch auf flexible Integration in unterschiedliche Räume geachtet hat.

Insgesamt macht der XGIMI TITAN Noir Ultra Max beim Gehäuse einen sehr stimmigen Eindruck. Das exklusive Noir-Design mit Holzstruktur-Frontblende hebt ihn optisch von der regulären Projektorenlandschaft ab, ohne übertrieben auffällig zu wirken. Gleichzeitig passen Abmessungen, Gewicht und Verarbeitung gut zum Anspruch eines hochwertigen Heimkino-Projektors, der sowohl im dedizierten Kinoraum als auch in einem gehobenen Wohnraumsetup seinen Platz finden kann.

Anschlüsse und Konnektivität

Bei den Anschlüssen verfolgt der XGIMI TITAN Noir Ultra Max einen klaren Heimkino-Ansatz. Anders als viele kompakte XGIMI-Projektoren ist dieses Modell nicht primär als All-in-One-Smart-Projektor konzipiert, sondern als leistungsstarker Bildgeber für hochwertige Zuspieler, AV-Receiver, Mediaplayer, Spielekonsolen und professionelle Heimkino-Installationen. Ein integriertes Smart-TV-Betriebssystem steht bei diesem Modell daher nicht im Mittelpunkt beziehungsweise ist in dieser Ausführung nicht vorhanden.

Das ist aus unserer Sicht konsequent, denn ein Projektor dieser Klasse wird in der Praxis ohnehin meist mit externen Quellen betrieben. Apple TV 4K, Nvidia Shield, Zidoo- oder R_volution-Mediaplayer, UHD-Blu-ray-Player, Spielekonsolen oder ein moderner AV-Receiver sind in solchen Setups deutlich flexibler und langfristig meist die bessere Lösung. Gerade bei hochwertigen Heimkino-Projektoren ist es sinnvoll, Streaming, App-Pflege und Formatunterstützung nicht vom internen Betriebssystem des Projektors abhängig zu machen.

Für die kabelgebundene Bild- und Tonzuspielung stehen insgesamt drei HDMI-Eingänge zur Verfügung. Einer davon unterstützt eARC, sodass Audiosignale bei Bedarf auch an eine Soundbar, einen AV-Receiver oder eine externe Audiolösung weitergegeben werden können. Besonders in modernen Wohnzimmer-Installationen ist das praktisch, da der Projektor so nicht nur als reines Anzeigegerät, sondern auch als zentrale HDMI-Komponente genutzt werden kann. In klassischen Heimkino-Setups dürfte die Zuspielung allerdings häufig über einen AV-Receiver oder eine Vorstufe erfolgen.

Ergänzt werden die HDMI-Anschlüsse durch USB 3.0 in USB 2.0. Diese können beispielsweise für Servicezwecke, Medienwiedergabe, Zubehör oder zukünftige Erweiterungen genutzt werden. Für die Netzwerkanbindung bietet der TITAN Noir Ultra Max sowohl Dualband-Wi-Fi 6 als auch einen Gigabit-Ethernet-Anschluss. Gerade Letzterer ist in einem hochwertigen Heimkino besonders willkommen, da eine kabelgebundene Netzwerkverbindung stabiler arbeitet und sich besser für große Datenraten, Steuerungssysteme oder netzwerkbasierte Zuspieler eignet.

XGIMI Titan Noir Ultra Max Test & Vorstellung

Auch bei der Audiokonnektivität ist der Projektor gut ausgestattet. Neben HDMI eARC stehen ein optischer Digitalausgang sowie ein 3,5-mm-Analogausgang zur Verfügung. Damit lässt sich der TITAN Noir Ultra Max auch in einfachere Audiokonfigurationen einbinden, falls kein AV-Receiver genutzt wird. Zusätzlich ist Bluetooth 5.2 an Bord, wodurch kabellose Verbindungen zu kompatiblen Geräten möglich sind. Für ernsthafte Heimkino-Anwendungen bleibt eine kabelgebundene Tonlösung über HDMI oder den AV-Receiver aber weiterhin die bevorzugte Variante.

Die kabellose Netzwerkanbindung über Wi-Fi 6 sorgt für eine zeitgemäße Verbindungsgeschwindigkeit und eine stabile Integration ins Heimnetzwerk. Dennoch sollte man klar einordnen: Da der TITAN Noir Ultra Max kein klassischer Smart-TV-Projektor mit eigener App-Plattform ist, spielt die Netzwerkverbindung vor allem für Systemfunktionen, Updates, Steuerung und Integration eine Rolle. Streamingdienste werden in der Praxis über externe Zuspieler realisiert.

Insgesamt passt die Anschlussausstattung gut zum Anspruch des TITAN Noir Ultra Max. Statt auf ein integriertes Smart-TV-System zu setzen, konzentriert sich XGIMI bei diesem Modell auf die Rolle als hochwertiger Projektor innerhalb einer bestehenden Heimkino-Kette. Drei HDMI-Eingänge, eARC, USB, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, Gigabit-LAN sowie digitale und analoge Audioausgänge bieten eine solide Grundlage für flexible Installationen. Wer einen Projektor dieser Klasse nutzt, wird die Trennung zwischen Bildwiedergabe und externer Zuspielung in vielen Fällen sogar als Vorteil sehen.

XGIMI liefert dem TITAN Noir Ultra Max eine hochwertige Fernbedienung mit, die gut zum Anspruch des Projektors passt. Bereits beim ersten Kontakt fällt positiv auf, dass sie sich wertig anfühlt und angenehm in der Hand liegt. Gerade bei einem Projektor dieser Klasse ist das nicht unwichtig, denn viele zentrale Einstellungen wie Bildmodus, Blendensteuerung, Lens-Shift, Fokus, Zoom, HDR-Verarbeitung oder gespeicherte Lens-Memory-Positionen werden im Alltag regelmäßig über die Fernbedienung aufgerufen.
Sehr gut gefällt uns die integrierte Hintergrundbeleuchtung. Sie erleichtert die Bedienung im abgedunkelten Heimkino deutlich und sorgt dafür, dass man wichtige Tasten auch während des Films oder bei der Einrichtung schnell findet. Allerdings ist die Beleuchtung nicht für alle Tasten umgesetzt. Das ist kein großes Problem, aber in einem komplett dunklen Raum merkt man, dass eine vollständige Beleuchtung aller Bedienelemente noch etwas komfortabler gewesen wäre.

Besonders clever gelöst sind die frei programmierbaren Shortcut-Tasten. Sie ermöglichen einen direkten Zugriff auf häufig genutzte Funktionen und machen die Bedienung spürbar schneller. Gerade beim TITAN Noir Ultra Max, der sehr umfangreiche Einstellmöglichkeiten bietet, ist das ein echter Mehrwert. Statt sich jedes Mal tief durch die Menüs zu bewegen, lassen sich wichtige Funktionen direkt aufrufen. Das kann beispielsweise bei Bildmodi, Lens-Memory, HDR-Einstellungen, Blendenoptionen oder anderen regelmäßig genutzten Parametern sehr praktisch sein.

Integriertes Soundsystem

Auch wenn der XGIMI TITAN Noir Ultra Max klar als hochwertiger Heimkino-Projektor und nicht als kompakter All-in-One-Projektor positioniert ist, verzichtet XGIMI nicht auf ein integriertes Audiosystem. Zum Einsatz kommt ein von Harman Kardon abgestimmtes Lautsprechersystem mit einer Leistung von 2 x 12 Watt. Damit bietet der Projektor eine eigenständige Tonwiedergabe, die vor allem für spontane Nutzung, Präsentationen, Gaming oder den Betrieb ohne separates Soundsystem praktisch ist.

In der Praxis sollte man das integrierte Soundsystem jedoch richtig einordnen. Der TITAN Noir Ultra Max spielt in einer Projektorklasse, in der die Bildleistung eindeutig im Vordergrund steht. Wer einen Projektor mit 8.000 ISO-Lumen, RGB-Triple-Laser, umfangreichem Lens-Shift und hochwertiger HDR-Verarbeitung einsetzt, wird ihn in den meisten Fällen auch mit einer passenden externen Audiolösung kombinieren. Ein AV-Receiver mit Mehrkanal-Lautsprecherset, eine hochwertige Soundbar oder ein aktives Lautsprechersystem passen deutlich besser zum Anspruch dieses Modells.

Trotzdem ist es positiv, dass XGIMI dem Projektor ein ordentliches Audiosystem mitgibt. Die 2 x 12 Watt reichen aus, um Sprache klar wiederzugeben und kleinere Räume ohne zusätzliche Lautsprecher zu beschallen. Gerade bei Nachrichten, YouTube-Inhalten, gelegentlichem Streaming über externe Zuspieler oder beim schnellen Funktionstest ist das integrierte System absolut brauchbar. Auch bei der Einrichtung des Projektors ist es angenehm, nicht sofort auf eine externe Audiokette angewiesen zu sein. Bei den unterstützten Tonformaten zeigt sich der TITAN Noir Ultra Max ebenfalls zeitgemäß. Genannt werden Dolby Digital, Dolby Digital Plus, DTS-HD und DTS Virtual. Damit kann der Projektor verschiedene gängige Audiosignale verarbeiten und ausgeben. Eine echte Mehrkanalwiedergabe ersetzt das interne 2-Kanal-System natürlich nicht, aber für eine integrierte Lösung ist die Formatunterstützung ordentlich aufgestellt.

XGIMI Titan Noir Ultra Max Test & Vorstellung

Für echtes Heimkino bleibt unsere Empfehlung klar: Das interne Harman-Kardon-System ist eine sinnvolle Ergänzung, aber nicht die ideale Hauptlösung. Besonders bei Filmen mit dynamischen Tonspuren, tiefem Bass, räumlichen Effekten oder hoher Pegelanforderung stößt ein kompaktes integriertes Lautsprechersystem naturgemäß an seine Grenzen. In Kombination mit einem externen Soundsystem kann der TITAN Noir Ultra Max seine Rolle als hochwertiger Bildgeber wesentlich überzeugender ausfüllen.

Insgesamt ist das integrierte Soundsystem ein praktischer Zusatznutzen, aber nicht der zentrale Kaufgrund dieses Projektors. XGIMI liefert hier eine brauchbare und sauber integrierte Lösung für Alltagssituationen, während anspruchsvolle Heimkino-Nutzer weiterhin zu einer separaten Audiolösung greifen sollten. Genau diese Einordnung passt gut zum Charakter des TITAN Noir Ultra Max: Der Projektor kann eigenständig Ton wiedergeben, ist aber in erster Linie für hochwertige Heimkino-Setups mit externer Zuspielung und separater Audiokette gedacht.

Optische Einheit, Zoom, Lens-Shift und Aufstellungsflexibilität

Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen dem XGIMI TITAN Noir Ultra Max und vielen kompakteren Lifestyle-Projektoren des Herstellers liegt in der optischen Einheit. Während Modelle wie die Horizon-Serie stark auf flexible Spontannutzung, integrierte Gimbal-Lösungen und schnelle Ausrichtung im Alltag ausgelegt sind, verfolgt der TITAN Noir Ultra Max einen deutlich klassischeren Heimkino-Ansatz. Er ist nicht als mobiler Projektor für ständig wechselnde Positionen gedacht, sondern als leistungsstarker Projektor für eine möglichst saubere, dauerhafte oder zumindest sehr bewusst geplante Installation.

Dazu passt die hochwertige Optik mit einem Projektionsverhältnis von 0,98:1 bis 2,0:1. Der TITAN Noir Ultra Max bietet damit einen sehr großen optischen Zoombereich, der bei der Aufstellung deutlich mehr Spielraum eröffnet als viele kompakte Projektoren mit festem oder nur geringem Zoom. Gerade in bestehenden Wohnräumen oder Heimkinos ist das ein wichtiger Vorteil, weil der Projektor nicht auf den Zentimeter genau an einer einzigen Position stehen muss. Je nach gewünschter Bildgröße kann er vergleichsweise nah an der Leinwand oder auch deutlich weiter hinten im Raum platziert werden.

Izračun razdalje projekcije

Izračunajte potrebno razdaljo za želeno velikost slike ali možno velikost slike za obstoječo razdaljo.

Carina
Razdalja do platna
Možna velikost slike
širina platna
Višina platna
Nalaganje položaja projektorja ...

Tipične velikosti slik

DiagonalaširinaVišinaRazdalja do platna

Svetlost in smiselne velikosti slik

DiagonalaRezerva svetlobeHi-fi kino (0 Lux)Dnevna soba zvečer (80 luksov)Dnevna soba rahlo zatemnjena (150 luksov)Svetel prostor (300 luksov)Dnevna svetloba (oblačno) (500 Lux)

Signalna logistika: Zelena = priporočljivo, Rumena = možno z omejitvami, Rdeča = za to okolje manj smiselno. Ocena je praktična usmeritev in ne upošteva individualnih dobičkov zaslona, kalibracijskih izgub, preslikave tonov HDR ali posebnih prostorskih situacij.

Primerne priporočila za platna

Navedene vrednosti izhajajo iz tehničnih podatkov ali navedb proizvajalca in se zagotavljajo brez garancije. Zaradi serijske razlike, toleranc pri postavitvi, okvirja platna in merilnih točk se lahko dejanske vrednosti razlikujejo za nekaj centimetrov. Navedbe služijo kot orientacija in ne nadomeščajo individualne preiskave na kraju samem.

Anhand dieser Werte wird deutlich, wie flexibel der TITAN Noir Ultra Max bei der Entfernung zur Leinwand eingesetzt werden kann. Für eine 120-Zoll-Leinwand liegt der mögliche Abstand beispielsweise ungefähr zwischen 2,60 und 5,31 Metern. Bei 150 Zoll erweitert sich der Bereich auf etwa 3,25 bis 6,64 Meter. Damit eignet sich der Projektor sowohl für kürzere Raumtiefen als auch für klassische Heimkinos, bei denen der Projektor weiter hinten im Raum oder an der Decke installiert wird.

Besonders interessant wird diese Flexibilität durch den umfangreichen Lens-Shift. XGIMI gibt einen vertikalen Lens-Shift von ±130 % und einen horizontalen Lens-Shift von ±50 % an. Das sind auf dem Papier sehr starke Werte und sie erleichtern die Installation enorm, da das Bild optisch verschoben werden kann, ohne sofort auf digitale Trapezkorrektur oder Skalierung zurückgreifen zu müssen. Gerade bei hochwertigen Heimkino-Setups ist das wichtig, weil eine optische Bildausrichtung der digitalen Korrektur grundsätzlich vorzuziehen ist. Wichtig ist dabei jedoch die richtige Einordnung: Vertikaler und horizontaler Lens-Shift stehen in der Praxis nicht immer vollständig gleichzeitig zur Verfügung. Nutzt man den vertikalen Lens-Shift sehr weit aus, reduziert sich der verfügbare horizontale Spielraum entsprechend. Wird der vertikale Lens-Shift beispielsweise in Richtung seines Maximums genutzt, kann horizontal kaum oder gar keine weitere Verschiebung mehr möglich sein. Das ist bei Projektoren mit großem Lens-Shift-Bereich grundsätzlich normal, sollte aber bei der Planung unbedingt berücksichtigt werden.

Für die Installation bedeutet das: Der TITAN Noir Ultra Max bietet sehr viel Flexibilität, ersetzt aber keine sorgfältige Projektionsplanung. Idealerweise wird der Projektor nicht am äußersten Rand seiner Lens-Shift-Möglichkeiten betrieben, sondern mit etwas Reserve positioniert. Wer vertikal stark korrigieren muss, sollte horizontal möglichst mittig zur Leinwand bleiben. Umgekehrt sollte bei deutlicher seitlicher Platzierung darauf geachtet werden, dass der vertikale Lens-Shift nicht gleichzeitig am Limit arbeitet. So bleibt die optische Abbildung stabiler, die Schärfe gleichmäßiger und die Einrichtung insgesamt entspannter.

Ein weiterer Vorteil ist die Lens-Memory-Funktion. Der TITAN Noir Ultra Max kann bis zu fünf Linsenpositionen speichern. Das ist besonders für Nutzer interessant, die mit einer CinemaScope-Leinwand arbeiten oder regelmäßig zwischen unterschiedlichen Bildformaten wechseln. So lassen sich beispielsweise Positionen für 16:9-Inhalte, 2,35:1-Filme oder andere Bildformate speichern und später wieder abrufen. Zoom, Fokus und Lens-Shift können dadurch komfortabel an unterschiedliche Nutzungsszenarien angepasst werden.

Gerade in Verbindung mit einer 21:9-Leinwand ist diese Funktion ein echtes Heimkino-Feature. Während TV-Serien, Streaming-Inhalte oder Games häufig im 16:9-Format wiedergegeben werden, nutzen viele Filme breitere Formate wie 2,35:1 oder 2,39:1. Mit Lens Memory kann der Projektor die gespeicherten Positionen automatisch anfahren, ohne dass man jedes Mal manuell nachjustieren muss. Das macht den TITAN Noir Ultra Max deutlich interessanter für feste Heimkino-Installationen und hebt ihn klar von einfacheren Projektoren ohne motorisierte Optik ab.

Bei der Aufstellung zeigt sich ebenfalls, dass XGIMI den TITAN Noir Ultra Max eher als Installationsprojektor versteht. Ein integrierter Gimbal wie bei einigen Modellen der Horizon-Serie ist hier nicht vorhanden. Stattdessen setzt XGIMI auf eine klassische Gehäuseform mit umfangreicher motorisierter Optik, großem Zoom, Lens-Shift und automatischer Fokussierung. Der Projektor kann auf einem Tisch, einem Regal, einer stabilen Plattform oder über eine passende Deckenhalterung installiert werden. Auch Stativlösungen sind je nach Halterung und Einsatzbereich denkbar, wobei bei einem Gerät dieser Gewichtsklasse immer auf ausreichende Stabilität geachtet werden sollte.

Für die schnelle Tischaufstellung bietet das integrierte Standfußsystem zusätzlichen Komfort. Damit lässt sich der Projektor im Alltag sauber ausrichten, ohne sofort eine feste Montage vornehmen zu müssen. Dennoch sollte man den TITAN Noir Ultra Max nicht mit einem kompakten, frei schwenkbaren Projektor verwechseln. Seine Stärke liegt weniger in der spontanen Neuausrichtung, sondern in der präzisen, optisch sauberen Platzierung innerhalb eines hochwertigen Setups.

Die optische Flexibilität gehört klar zu den großen Stärken des XGIMI TITAN Noir Ultra Max. Der große Zoombereich, der umfangreiche Lens-Shift, die motorisierte Optik und die Lens-Memory-Funktion machen ihn deutlich vielseitiger als viele kompakte Laserprojektoren. Gleichzeitig bleibt er trotz seiner Leistungsklasse vergleichsweise handlich und kann sowohl im dedizierten Heimkino als auch in anspruchsvollen Wohnrauminstallationen sinnvoll eingesetzt werden. Wer die Wechselwirkung zwischen vertikalem und horizontalem Lens-Shift bei der Planung berücksichtigt, bekommt eine sehr flexible Grundlage für große Bilddiagonalen von 100 bis weit über 150 Zoll.

Technischer Ansatz: 0,47″-SST-DMD, XPR-Shift, RGB-Laser und hochwertige Optik

Technisch setzt der XGIMI TITAN Noir Ultra Max auf einen modernen DLP-Aufbau mit 0,47″-SST-DMD-Chip in XPR-Pixelshift-Technologie. Damit folgt XGIMI einem Ansatz, der bei aktuellen DLP-4K-Projektoren weit verbreitet ist: Der Projektor erzeugt die UHD-Darstellung nicht über ein natives 4K-Panel mit 3840 x 2160 physisch dauerhaft vorhandenen Bildpunkten, sondern über eine extrem schnelle zeitliche Verschiebung des Bildes. Der DMD-Chip stellt dabei mehrere leicht versetzte Teilbilder nacheinander dar, die durch die hohe Schaltgeschwindigkeit der Mikrospiegel und die optische Verschiebung vom Auge als vollständiges 4K-UHD-Bild wahrgenommen werden.

Vereinfacht gesagt besteht der DMD-Chip aus einer sehr großen Anzahl winziger Mikrospiegel. Jeder dieser Spiegel kann Licht gezielt reflektieren oder umlenken. Durch die XPR-Technologie wird das Bild in sehr hoher Geschwindigkeit mehrfach minimal versetzt projiziert. So entstehen auf der Leinwand die notwendigen Bildinformationen für eine 4K-UHD-Darstellung mit rund 8,3 Millionen adressierbaren Bildpunkten. Diese Technik ist heute bei vielen DLP-Projektoren gängige Praxis und ermöglicht eine sehr hohe Schärfewirkung, ohne dass ein großer und deutlich teurer nativer 4K-Chip verbaut werden muss.

XGIMI Titan Noir Ultra Max Test & Vorstellung

XPR Shifting

Der Vorteil dieses Systems liegt vor allem in der kompakten Bauweise, der hohen Lichtausbeute und der sehr präzisen Pixelstruktur. DLP-Projektoren sind bekannt für eine klare, saubere Abbildung mit guter Bewegungsschärfe und einer sehr stabilen Konvergenz, da das Bild nicht aus drei getrennten Panels zusammengesetzt werden muss. Gerade bei feinen Details, Schriften, Strukturen und schnellen Bewegungen kann diese Technik ihre Stärken ausspielen. Gleichzeitig hängt die tatsächliche Bildschärfe nicht nur vom Chip selbst ab, sondern in hohem Maße auch von der Qualität der Optik, der Signalverarbeitung und der mechanischen Präzision des gesamten Lichtwegs.

Genau an dieser Stelle möchte XGIMI beim TITAN Noir Ultra Max sichtbar weitergehen. Neben dem neuen SST-DMD-Aufbau kommt eine besonders leistungsstarke RGB-Triple-Laser-Lichtquelle zum Einsatz. XGIMI spricht hier von insgesamt 50 Laserchips, die im Werk streng selektiert, kalibriert und aufeinander abgestimmt werden. Das ist ein wichtiger Punkt, denn bei einem RGB-Laserprojektor reicht es nicht aus, einfach nur hohe Lichtleistung bereitzustellen. Die einzelnen Laserkanäle für Rot, Grün und Blau müssen sauber aufeinander abgestimmt werden, damit Helligkeit, Weißpunkt, Farbbalance und Farbverläufe möglichst präzise zusammenarbeiten.

Diese aufwendige Abstimmung soll beim TITAN Noir Ultra Max eine besonders hohe Bildkonsistenz ermöglichen. Gerade bei einer so leistungsstarken Lichtquelle ist eine präzise Kalibrierung entscheidend, damit das Bild nicht nur hell, sondern auch farblich kontrolliert und natürlich wirkt. Die angegebene Helligkeit von bis zu 8.000 ISO-Lumen zeigt, wie viel Leistungsreserve in diesem Projektor steckt. Gleichzeitig verspricht XGIMI eine außergewöhnlich große Farbraumabdeckung. Auf die tatsächliche Farbraumabdeckung, die Helligkeitswerte nach Kalibrierung und den realen Bildeindruck gehen wir im späteren Abschnitt zur Bildperformance in der Praxis noch genauer ein.

Interessant ist auch, dass der TITAN Noir Ultra Max mit einem externen Netzteil arbeitet. Das kann je nach Installationssituation Vor- und Nachteile haben. Einerseits muss das Netzteil bei der Aufstellung zusätzlich berücksichtigt werden. Andererseits kann eine externe Stromversorgung dabei helfen, Wärmeentwicklung und elektrische Komponenten teilweise aus dem Projektorgehäuse auszulagern. Bei einem kompakten, sehr hellen RGB-Laserprojektor ist das durchaus nachvollziehbar, da thermische Stabilität und Geräuschentwicklung eine wichtige Rolle spielen.

Ein weiterer zentraler Bestandteil des technischen Konzepts ist die optische Einheit. XGIMI verbaut beim TITAN Noir Ultra Max die X-Master Red Ring Lens Pro, ein hochwertiges Glasobjektiv mit 15 Linsenelementen. Gerade bei einem Projektor mit hoher Lichtleistung, großem Zoombereich und 4K-UHD-Darstellung ist die Qualität der Optik entscheidend. Eine schwächere Linse kann selbst bei einem guten Chip und einer starken Lichtquelle dazu führen, dass Schärfe, Kontrast und Detailzeichnung sichtbar eingeschränkt werden. Die aufwendige Glasoptik soll genau das verhindern und eine möglichst gleichmäßige Schärfe über die gesamte Bildfläche ermöglichen.

Das ist besonders wichtig, weil der TITAN Noir Ultra Max nicht nur für kleinere Bildgrößen gedacht ist, sondern auch große Leinwandbreiten bedienen soll. Je größer das projizierte Bild wird, desto stärker fallen Schwächen in der Optik auf. Randunschärfen, chromatische Abweichungen oder ein sichtbarer Schärfeabfall zu den Bildecken wären bei einem Projektor dieser Klasse besonders störend. Die hochwertige Linsenkonstruktion ist daher nicht nur ein technisches Ausstattungsmerkmal, sondern eine Grundvoraussetzung dafür, dass die hohe Lichtleistung und die 4K-UHD-Darstellung auch wirklich sauber auf der Leinwand ankommen.

Hinzu kommt das Dual Intelligent Iris System. Dabei handelt es sich um eine physische Iris-Lösung, mit der der Lichtdurchlass im optischen System gesteuert werden kann. Ziel ist es, die hohe Lichtleistung des Projektors besser zu kontrollieren und den Kontrast je nach Bildinhalt zu optimieren. Während eine reine Laser-Dimmung vor allem über die Lichtquelle arbeitet, kann eine zusätzliche optische Iris den Lichtweg mechanisch beeinflussen. In der Praxis soll dadurch ein tieferer Schwarzwert, eine bessere Durchzeichnung in dunklen Szenen und eine höhere subjektive Bildtiefe erreicht werden.

Gerade bei sehr hellen Projektoren ist diese Kontrolle besonders wichtig. Eine hohe Maximalhelligkeit ist zwar beeindruckend, bringt aber nur dann echten Mehrwert, wenn dunkle Bildbereiche nicht aufgehellt oder ausgewaschen wirken. Das Dual Intelligent Iris System soll daher helfen, den Spagat zwischen hoher Lichtleistung und gutem Schwarzwert besser zu meistern. In Verbindung mit Dynamic Black, HDR-Tone-Mapping und der RGB-Laserlichtquelle entsteht ein technischer Aufbau, der nicht nur auf maximale Helligkeit, sondern auch auf Bilddynamik und Kontrastkontrolle ausgelegt ist.

Insgesamt zeigt der technische Aufbau des XGIMI TITAN Noir Ultra Max sehr klar, wohin die Reise geht. Der Projektor kombiniert eine moderne DLP-4K-UHD-Darstellung per XPR-Shift mit einer extrem leistungsstarken RGB-Laserlichtquelle, hochwertiger Glasoptik, großem Zoombereich, physischer Iris-Steuerung und aufwendiger Werksabstimmung. Damit positioniert XGIMI den TITAN Noir Ultra Max nicht als klassischen kompakten Lifestyle-Projektor, sondern als ambitionierten Heimkino-Projektor mit hoher technischer Komplexität. Entscheidend bleibt am Ende natürlich, wie gut diese Komponenten in der Praxis zusammenspielen – genau das betrachten wir im weiteren Verlauf unseres Tests.

Signalverarbeitung, HDR, Dynamic Black und Bewegungsdarstellung

Bevor wir uns der eigentlichen Bildwirkung und den Messergebnissen widmen, müssen wir beim XGIMI TITAN Noir Ultra Max noch ein anderes entscheidendes Thema betrachten: die Signalverarbeitung. Denn selbst die beste optische Plattform, die hellste Lichtquelle und der stärkste Kontrast bringen in der Praxis wenig, wenn die Bildverarbeitung dahinter nicht sauber arbeitet. Gerade bei modernen Projektoren entscheidet die Elektronik maßgeblich darüber, wie gut HDR-Inhalte dargestellt werden, wie natürlich Bewegungen wirken, wie sauber niedriger aufgelöstes Material hochgerechnet wird und wie stabil das Bild in schwierigen Szenen bleibt.

Beim TITAN Noir Ultra Max zeigt sich, dass XGIMI hier deutlich mehr bietet als nur eine leistungsstarke Lichtquelle. Mehrere Bildsysteme arbeiten zusammen, um das Eingangssignal möglichst sauber aufzubereiten und an die Fähigkeiten des Projektors anzupassen. Dazu gehören die Unterstützung von Dolby Vision, HDR10+ und HDR10, ein dynamisches HDR-Tone-Mapping, die Dynamic Black Level Enhanced-Funktion, eine zweistufige Anti-RBE-Funktion, Zwischenbildberechnung, natives 24p-Playback, KI-gestützte Echtzeit-Bildanalyse, ein 4K-KI-Upscaler sowie weitere automatische Bildoptimierungen.

Besonders wichtig ist zunächst die HDR-Verarbeitung. Der TITAN Noir Ultra Max unterstützt neben HDR10 auch Dolby Vision in HDR10+. Das ist in dieser Geräteklasse ein großer Vorteil, weil beide dynamischen HDR-Formate zusätzliche Metadaten nutzen können, um die Helligkeitsverteilung Szene für Szene oder sogar Bild für Bild präziser anzupassen. Gerade Projektoren profitieren davon, da sie im Gegensatz zu Fernsehern nicht mit absoluter Spitzenhelligkeit im kleinen Bildfenster arbeiten, sondern große Bildflächen ausleuchten müssen. Ein gutes Tone-Mapping entscheidet daher darüber, ob helle Bildbereiche ausbrennen, dunkle Bereiche absaufen oder ob ein ausgewogenes, plastisches HDR-Bild entsteht.

Das HDR-Tone-Mapping des TITAN Noir Ultra Max hat die Aufgabe, eingehende HDR-Signale an die reale Leistungsfähigkeit des Projektors anzupassen. Ein HDR-Film kann beispielsweise für sehr hohe Spitzenhelligkeiten gemastert sein, die ein Projektor in dieser Form nicht eins zu eins darstellen kann. Die Signalverarbeitung muss also entscheiden, wie helle Bildinformationen, Spitzlichter, Schattenbereiche und mittlere Helligkeiten sinnvoll auf die Projektionshelligkeit übertragen werden. Je besser diese Anpassung gelingt, desto natürlicher wirkt das HDR-Bild. Helle Wolken, Lichtquellen, Reflexionen oder Sonnenuntergänge behalten dann mehr Struktur, während dunkle Szenen weiterhin durchgezeichnet bleiben.

Eng damit verbunden ist die Dynamic Black Level Enhanced-Funktion. Diese Funktion analysiert den Bildinhalt und passt die Helligkeitssteuerung dynamisch an. Ziel ist es, den Schwarzwert in dunklen Szenen subjektiv zu verbessern, ohne dabei helle Bildanteile unnötig zu beschneiden. Vereinfacht gesagt reduziert der Projektor in dunkleren Szenen die Lichtausgabe beziehungsweise steuert Laserleistung und optisches System so, dass Schwarzbereiche tiefer wirken. Gleichzeitig soll die Durchzeichnung in Schatten erhalten bleiben. Gerade bei einem sehr hellen Projektor ist das wichtig, weil hohe Lichtleistung zwar für brillante HDR-Spitzen und große Bildbreiten ideal ist, aber in dunklen Filmszenen kontrolliert werden muss.

In Kombination mit dem Dual Intelligent Iris System kann Dynamic Black besonders wirkungsvoll arbeiten. Während die Laserlichtquelle elektronisch geregelt wird, kann die Iris zusätzlich den Lichtdurchlass im optischen System beeinflussen. Dadurch entsteht ein Zusammenspiel aus elektronischer und optischer Kontraststeuerung. Das Ziel ist nicht nur ein möglichst hoher dynamischer Kontrastwert auf dem Datenblatt, sondern eine sichtbar bessere Bildtiefe in realen Filmszenen. Wichtig ist dabei immer die Balance: Eine aggressive Abdunklung kann zwar den Schwarzwert verbessern, darf aber keine Details verschlucken oder sichtbares Pumpen verursachen. Wie gut XGIMI diese Abstimmung in der Praxis gelöst hat, betrachten wir im späteren Bildeindruck genauer.

Ein weiteres interessantes Thema ist die Anti-RBE-Funktion. Da der TITAN Noir Ultra Max als DLP-Projektor arbeitet, ist der Regenbogeneffekt grundsätzlich ein Thema, das man einordnen muss. Klassische DLP-Projektoren mit Farbrad können bei empfindlichen Personen kurze Farbblitzer erzeugen, besonders bei kontrastreichen Szenen, schnellen Augenbewegungen oder hellen Objekten auf dunklem Hintergrund. Beim TITAN Noir Ultra Max kommt allerdings kein klassisches Farbrad zum Einsatz, sondern eine RGB-Triple-Laser-Lichtquelle. Dennoch kann auch bei sequentieller Farbdarstellung eine gewisse RBE-Empfindlichkeit bestehen bleiben. XGIMI integriert dafür eine Anti-RBE-Funktion mit zwei Stufen: Standard in Erweitert. Diese Funktion soll die zeitliche Ansteuerung der Farbinformationen so optimieren, dass potenzielle Farbblitzer deutlich reduziert werden. Für Zuschauer, die empfindlich auf den Regenbogeneffekt reagieren, kann das ein sehr wichtiger Vorteil sein. Wer den Effekt ohnehin nicht wahrnimmt, kann die Funktion auch deaktiviert lassen oder auf der Standard-Stufe betreiben. Die erweiterte Stufe dürfte vor allem für besonders empfindliche Nutzer interessant sein, während Puristen möglicherweise prüfen möchten, ob sich durch die stärkere Verarbeitung minimale Auswirkungen auf Bildcharakter, Helligkeit oder Farbdarstellung ergeben. In jedem Fall ist es positiv, dass XGIMI diese Funktion nicht starr vorgibt, sondern in mehreren Stufen anbietet.

Für die Bewegungsdarstellung bietet der TITAN Noir Ultra Max eine Zwischenbildberechnung, also MEMC. Diese analysiert Bewegungen im Bild und berechnet zusätzliche Zwischenbilder, um Bewegungsabläufe flüssiger erscheinen zu lassen. Besonders bei Sportübertragungen, Gaming, Dokumentationen oder schnellen Kameraschwenks kann das einen sichtbaren Vorteil bringen. Bewegungen wirken ruhiger, Konturen bleiben stabiler und das Bild erscheint insgesamt flüssiger. Gleichzeitig ist MEMC eine Funktion, die man je nach Inhalt bewusst einsetzen sollte. Für klassische Spielfilme bevorzugen viele Nutzer weiterhin die native Wiedergabe mit 24 Bildern pro Sekunde. Genau hier ist das native 24p-Playback des TITAN Noir Ultra Max wichtig. Filme werden in der Regel mit 24 Bildern pro Sekunde produziert. Wenn ein Projektor dieses Signal sauber verarbeitet, bleibt der typische Kinolook erhalten. Ohne saubere 24p-Verarbeitung kann es zu unregelmäßigem Ruckeln oder einer unnatürlichen Bewegungsdarstellung kommen. Für Filmpuristen ist natives 24p daher ein entscheidendes Merkmal, weil es den Film so wiedergibt, wie er ursprünglich gedacht ist – ohne künstliche Glättung und ohne den bekannten Soap-Opera-Effekt.

Die Zwischenbildberechnung sollte man daher abhängig vom Inhalt nutzen. Für Filme empfiehlt sich eine niedrige Einstellung oder die deaktivierte MEMC-Funktion, wenn man den originalen Kinolook erhalten möchte. Für Sport, Gaming oder TV-Inhalte kann eine höhere Stufe dagegen sinnvoll sein. Der Vorteil des TITAN Noir Ultra Max liegt darin, dass der Nutzer nicht auf eine feste Darstellung festgelegt ist, sondern je nach Inhalt und persönlicher Vorliebe zwischen natürlicher 24p-Wiedergabe und flüssigerer Bewegungsoptimierung wählen kann.

Ein weiterer Baustein ist die KI-gestützte Echtzeit-Bildanalyse. Der Projektor analysiert Bildinhalte fortlaufend und kann verschiedene Parameter dynamisch anpassen. Dazu gehören je nach Signal und Einstellung beispielsweise Schärfe, Kontrast, Helligkeitsverteilung, Farbdarstellung oder Szenencharakter. Das Ziel ist eine automatische Optimierung, bei der der Projektor erkennt, ob gerade eine dunkle Filmszene, ein heller Tageslichtshot, ein animierter Inhalt, eine Sportszene oder ein niedrig aufgelöstes Signal dargestellt wird. Solche Systeme können helfen, das Bild stabiler und wirkungsvoller erscheinen zu lassen, sollten aber immer mit Augenmaß eingesetzt werden. Gerade bei hochwertigen Heimkino-Projektoren ist eine zu aggressive Bildoptimierung nicht immer gewünscht. Eine gute KI-Verarbeitung sollte nicht künstlich überschärfen, Farben überbetonen oder den ursprünglichen Bildeindruck verfälschen. Sie sollte vielmehr unterstützend arbeiten und dort eingreifen, wo das Ausgangsmaterial davon profitiert. Deshalb ist es wichtig, dass solche Funktionen im Menü fein abgestimmt oder bei Bedarf deaktiviert werden können. Für den Alltag können automatische Anpassungen sehr hilfreich sein, während man für eine möglichst neutrale Filmwiedergabe eher zurückhaltende Einstellungen bevorzugen dürfte.

Beim 4K-KI-Upscaling geht es um die Aufbereitung niedriger aufgelöster Inhalte. Nicht jedes Signal liegt nativ in 4K vor. Viele TV-Signale, ältere Filme, Streaming-Inhalte oder YouTube-Videos werden in Full HD oder geringerer Qualität zugespielt. Der TITAN Noir Ultra Max muss solche Inhalte auf seine 4K-UHD-Darstellung hochrechnen. Ein guter Upscaler erkennt Kanten, Texturen und feine Details, ohne dabei künstliche Doppelkonturen, Rauschen oder überschärfte Strukturen zu erzeugen. Gerade auf großen Bilddiagonalen ist das wichtig, weil Schwächen im Quellmaterial schneller sichtbar werden.

XGIMI kombiniert diese Funktionen mit weiteren intelligenten Bildsystemen wie AISI und automatischen Anpassungen rund um Bildschärfe, Kontrast und Szenenanalyse. Der genaue Nutzen hängt dabei stark vom Eingangsmaterial und den gewählten Einstellungen ab. Bei Streaming-Inhalten, Sport oder gemischtem Alltagsmaterial können solche Systeme helfen, ein konsistenteres Bild zu erzeugen. Bei hochwertigen UHD-Blu-rays oder sehr gut gemastertem Filmmaterial sollte man dagegen prüfen, wie viel zusätzliche Verarbeitung tatsächlich sinnvoll ist.

Insgesamt zeigt sich, dass XGIMI beim TITAN Noir Ultra Max nicht nur auf beeindruckende Hardwaredaten setzt, sondern auch die Signalverarbeitung sehr breit aufstellt. Dolby Vision, HDR10+, HDR10, dynamisches Tone-Mapping, Dynamic Black Level Enhanced, Anti-RBE in zwei Stufen, MEMC, natives 24p-Playback, KI-B Enhanced, Anti-RBE in zwei Stufen, MEMC, natives 24p-Playback, KI-Bildanalyse und 4K-KI-Upscaling ergeben zusammen eine moderne Bildplattform, die sowohl für Heimkino-Puristen als auch für vielseitige Alltagsnutzer interessant ist.

Entscheidend ist dabei die richtige Einordnung: Der TITAN Noir Ultra Max bietet sehr viele Werkzeuge, aber nicht jede Funktion muss immer aktiv sein. Für Filme steht die möglichst saubere 24p-Wiedergabe mit kontrolliertem HDR-Tone-Mapping im Vordergrund. Für Sport und TV kann die Zwischenbildberechnung sinnvoll sein. Für empfindliche Zuschauer ist Anti-RBE ein echter Pluspunkt. Für Streaming und HD-Material kann das KI-Upscaling helfen. Diese Flexibilität ist eine der großen Stärken des Projektors, denn sie erlaubt es, die Signalverarbeitung an Inhalt, Raum, Leinwand und persönliche Vorlieben anzupassen.

Bevor wir also in die Messwerte und den praktischen Bildeindruck einsteigen, lässt sich festhalten: Die technische Grundlage des TITAN Noir Ultra Max wird von einer umfangreichen und zeitgemäßen Signalverarbeitung begleitet. Genau das ist in dieser Klasse entscheidend. Denn erst das Zusammenspiel aus Lichtquelle, Optik, Kontraststeuerung und intelligenter Bildverarbeitung entscheidet darüber, ob aus starken Datenblattwerten auch ein überzeugendes Bild auf der Leinwand entsteht.

Farbraum und Out-of-the-Box-Abstimmung

Nach den technischen Grundlagen, der Ausstattung und der Verarbeitung kommen wir nun zu dem Punkt, der bei einem Projektor dieser Klasse besonders entscheidend ist: den tatsächlichen Messwerten. Denn starke Datenblattangaben sind das eine, die reale Bildperformance auf der Leinwand ist das andere. Gerade bei einem RGB-Laserprojektor mit sehr großer Farbraumabdeckung, hoher Lichtleistung und umfangreicher Signalverarbeitung ist interessant, wie gut das Gerät bereits ab Werk abgestimmt ist und wie präzise es die relevanten Farbräume trifft.

Vorab müssen wir jedoch eine wichtige Einordnung vornehmen: Bei unserem Testgerät handelt es sich um ein Vorserienmodell, das laut aktuellem Stand noch keine finale Werkskalibrierung durchlaufen hat. Das ist für die Bewertung der Out-of-the-Box-Qualität entscheidend. Der spätere TITAN Noir Ultra Max soll nach XGIMI-Angaben mit einer selektierten und werkseitig kalibrierten Laser- und Optikeinheit ausgeliefert werden. Entsprechend ist davon auszugehen, dass das finale Serienmodell in der Farbabstimmung noch einmal sauberer und näher an den Zielkoordinaten liegen kann. Unsere Messwerte zeigen daher nicht zwingend den finalen Stand der Seriengeräte, geben aber bereits einen sehr guten Eindruck vom grundsätzlichen Potenzial der Plattform.

Gemessen wurde im Filmmaker Mode, also in dem Bildmodus, der grundsätzlich auf eine möglichst neutrale und filmgerechte Darstellung ausgelegt sein sollte. Im sehr anspruchsvollen BT.2020-Farbraum erreichte unser Testgerät eine Abdeckung von 97,88 % BT.2020 nach CIE 1931 in 98,63 % BT.2020 nach CIE 1976. Das sind sehr starke Werte und zeigen klar, welchen Vorteil die RGB-Triple-Laser-Lichtquelle gegenüber klassischen Lampen-, LED- oder Single-Laser-Systemen bietet. Durch die hohe spektrale Reinheit der roten, grünen und blauen Laserkanäle kann der Projektor einen extrem großen Farbraum erzeugen.

Gleichzeitig muss man diese Werte richtig einordnen. Eine sehr hohe BT.2020-Abdeckung ist bei hochwertigen RGB-Laserprojektoren grundsätzlich erwartbar, da genau diese Technologie prädestiniert für große Farbräume ist. Trotzdem bleibt das Ergebnis beeindruckend, weil der TITAN Noir Ultra Max bereits als nicht final kalibriertes Vorseriengerät eine nahezu vollständige BT.2020-Abdeckung erreicht. Damit bewegt er sich farblich in einem Bereich, den klassische Heimkino-Projektoren mit konventionelleren Lichtquellen meist nicht erreichen.

Auffällig war bei unserem Testgerät allerdings eine sichtbare Abweichung im Grünbereich. Der Projektor driftete dort messbar und auch in der Darstellung erkennbar von den Zielkoordinaten ab. Zusätzlich wurden die Sekundärfarben nicht ganz exakt getroffen. Das bedeutet: Das Farbraumpotenzial ist enorm, die reine Abdeckung ist sehr hoch, aber die Präzision der Farbabstimmung war bei unserem Vorseriengerät noch nicht vollständig auf Referenzniveau. Genau hier dürfte die finale Werkskalibrierung der Seriengeräte eine wichtige Rolle spielen.

Wichtig ist dabei: Diese Abweichungen sind kein grundsätzliches Problem der Hardware. Im Gegenteil, sie zeigen eher, dass die technische Basis sehr leistungsfähig ist, aber bei unserem frühen Gerät noch eine saubere Feinabstimmung benötigt. Der TITAN Noir Ultra Max bietet umfangreiche Einstell- und Kalibrierungsmöglichkeiten, wodurch sich solche Abweichungen in der Praxis gut korrigieren lassen sollten. Gerade der Grünkanal und die Sekundärfarben können über eine professionelle Kalibrierung gezielt angepasst werden, um eine neutralere Farbbalance und präzisere Farbpunkte zu erreichen.

Auch im DCI-P3-Farbraum liefert der TITAN Noir Ultra Max starke Ergebnisse. Hier messen wir eine Abdeckung von 95,24 % UHDA-P3 nach CIE 1931 in 89,23 % UHDA-P3 nach CIE 1976. DCI-P3 ist für viele aktuelle HDR-Filme und Streaming-Inhalte weiterhin ein besonders relevanter Farbraum, da zahlreiche Produktionen innerhalb dieses Farbraums gemastert werden. Die gemessenen Werte zeigen, dass der Projektor auch hier eine sehr breite Farbdarstellung bietet, wenngleich die gemessene Abdeckung nach CIE 1976 etwas niedriger ausfällt.

In der Praxis bedeutet das: Der TITAN Noir Ultra Max bringt bereits mit unserem Vorseriengerät eine sehr farbstarke und moderne Bildbasis mit. Farben wirken nicht limitiert oder ausgewaschen, sondern besitzen sichtbar viel Reserven. Besonders intensive Rot-, Grün- und Blautöne profitieren von der RGB-Laserlichtquelle. Gleichzeitig ist für eine wirklich neutrale und referenznahe Darstellung eine saubere Kalibrierung empfehlenswert, insbesondere wenn der Projektor in einem dedizierten Heimkino oder auf einer hochwertigen Leinwand eingesetzt wird.

Der Filmmaker Mode ist somit ein guter Ausgangspunkt, aber bei unserem Testgerät noch nicht der finale Maßstab. Für den Alltagsnutzer dürfte die Darstellung bereits sehr beeindruckend wirken, da die hohe Farbsättigung und der große Farbraum sofort sichtbar sind. Wer jedoch Wert auf maximale Farbtreue legt, sollte den TITAN Noir Ultra Max kalibrieren lassen oder zumindest die vorhandenen Bildparameter sorgfältig anpassen. Gerade weil die Hardware so viel Farbraum bereitstellt, ist eine präzise Abstimmung besonders wichtig. Ein großer Farbraum allein sorgt nicht automatisch für korrekte Farben – entscheidend ist, dass die Farben auch an der richtigen Stelle sitzen.

Insgesamt fällt unser erster Eindruck beim Thema Farbraum sehr positiv aus. Der XGIMI TITAN Noir Ultra Max erreicht bereits als nicht final kalibriertes Vorserienmodell sehr hohe Farbraumabdeckungen und zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der RGB-Triple-Laser-Plattform steckt. Die Abweichungen im Grünbereich und bei den Sekundärfarben sollte man klar benennen, aber nicht überbewerten. Sie sind bei einem frühen Testgerät nachvollziehbar und lassen sich durch die umfangreichen Kalibrierungsmöglichkeiten voraussichtlich gut in den Griff bekommen. Entscheidend wird sein, wie sauber die finalen Seriengeräte mit Werkskalibrierung ausgeliefert werden. Die Grundlage für eine außergewöhnlich farbstarke und hochwertige Bilddarstellung ist jedenfalls klar vorhanden.

Helligkeit, Kontrast und Blendeneinstellungen

Nach Farbraum und Out-of-the-Box-Abstimmung kommen wir zu einem der spannendsten Punkte des XGIMI TITAN Noir Ultra Max: der Kombination aus Helligkeit, Kontrast und variabler Blendensteuerung. Gerade hier zeigt sich, dass XGIMI nicht nur auf eine besonders leistungsstarke RGB-Laserlichtquelle setzt, sondern dem Nutzer auch umfangreiche Möglichkeiten gibt, die Bildcharakteristik an Raum, Leinwand, Bildgröße und persönliche Vorlieben anzupassen.

Gemessen wurde auch hier im Filmmaker Mode. Alle hier genannten Kontrastwerte beziehen sich auf den sequenziell gemessenen Kontrast. Wichtig ist außerdem: Die folgenden Messwerte wurden ohne aktivierte Dynamic Black Level Enhanced-Funktion ermittelt. Es handelt sich also um Werte, die den Projektor in den jeweiligen Helligkeits- und Blendeneinstellungen ohne zusätzliche dynamische Schwarz- beziehungsweise Laseranpassung zeigen.

EinstellungSvetlostSequenzieller KontrastEinordnung
Boost 10+ / Blende f/2.011.580 ANSI-Lumen291:1Maximale Lichtleistung, aber stark reduzierter Kontrast
Helligkeitsstufe 10 / Blende f/2.04.900 ANSI-Lumen2.510:1Sehr heller Praxisbetrieb mit deutlich besserem Kontrast
Helligkeitsstufe 5 / Blende f/2.02.573 ANSI-Lumennicht gemessenReduzierte Lichtleistung für dunklere Räume oder kleinere Bildgrößen
Helligkeitsstufe 1 / Blende f/2.0942 ANSI-Lumennicht gemessenSehr zurückhaltende Lichtleistung für kleine Bildgrößen oder stark abgedunkelte Räume
Helligkeitsstufe 10 / Blende f/3.03.300 ANSI-Lumen4.166:1Sehr guter Kompromiss aus Helligkeit und Kontrast
Helligkeitsstufe 10 / Blende f/4.02.900 ANSI-Lumen4.344:1Etwas weniger Licht, leicht höherer Kontrast
Blende f/5.52.083 ANSI-Lumen5.067:1Kontrastorientierte Einstellung, Lichtstufe nicht mehr frei regelbar
Blende f/7.0920 ANSI-Lumen6.263:1Maximale Kontrastausrichtung bei deutlich reduzierter Lichtleistung

Die extremste Messung liefert der TITAN Noir Ultra Max im Boost-10+-Modus mit Blende f/2.0. Hier erreichen wir beeindruckende 11.580 ANSI-Lumen. Das ist ein enormer Wert und zeigt, welche Reserven in der RGB-Laserlichtquelle stecken. Gleichzeitig fällt der sequenzielle Kontrast in dieser Einstellung auf nur 291:1 ab. Diese Einstellung ist daher weniger als klassischer Heimkino-Modus zu verstehen, sondern eher als maximaler Helligkeitsmodus für besondere Situationen, sehr große Bildbreiten oder Umgebungen mit viel Restlicht. Für eine ausgewogene Filmwiedergabe ist diese Kombination nicht die erste Wahl.

Deutlich interessanter für die Praxis ist die Einstellung Helligkeitsstufe 10 mit Blende f/2.0. Hier messen wir immer noch sehr starke 4.900 ANSI-Lumen bei einem sequenziellen Kontrast von 2.510:1. Das ist bereits eine völlig andere Balance. Der Projektor bleibt extrem hell, bietet aber gleichzeitig einen deutlich besseren Schwarzwert und eine sichtbar bessere Bildtiefe. Für große Leinwände, helle HDR-Inhalte oder Wohnräume mit kontrolliertem Restlicht ist diese Einstellung bereits sehr spannend. Reduziert man die Helligkeit weiter, zeigt sich, wie flexibel der TITAN Noir Ultra Max arbeitet. Bei Helligkeitsstufe 5 mit Blende f/2.0 bleiben noch 2.573 ANSI-Lumen übrig, während auf Helligkeitsstufe 1 noch 942 ANSI-Lumen gemessen werden. Damit lässt sich der Projektor auch für kleinere Bildgrößen oder sehr dunkle Räume sinnvoll anpassen. Gerade diese Bandbreite ist wichtig, weil 8.000 ISO-Lumen auf dem Datenblatt zwar beeindruckend sind, in einem optimierten Heimkino aber nicht immer die maximale Lichtleistung benötigt wird.

Noch spannender wird es über die verschiedenen Blendenstufen. Bei f/3.0 und Helligkeitsstufe 10 messen wir 3.300 ANSI-Lumen bei einem sequenziellen Kontrast von 4.166:1. Diese Einstellung stellt aus unserer Sicht einen sehr interessanten Kompromiss dar. Die Helligkeit bleibt hoch genug für große Bilddiagonalen und HDR-Inhalte, während der Kontrast deutlich anzieht. Bei f/4.0 sinkt die Helligkeit leicht auf 2.900 ANSI-Lumen, der Kontrast steigt auf 4.344:1. Der Unterschied fällt messtechnisch sichtbar aus, bleibt aber in der Praxis eher eine Frage der bevorzugten Bildabstimmung.

Mit weiter geschlossener Blende verschiebt sich die Gewichtung klar in Richtung Kontrast. Bei f/5.5 erreicht der Projektor 2.083 ANSI-Lumen bei 5.067:1 sequenziellem Kontrast. In dieser Einstellung ist die Lichtstufe nicht mehr frei einstellbar, wodurch der Projektor stärker über die Blende definiert wird. Bei f/7.0 bleiben noch 920 ANSI-Lumen, dafür steigt der sequenzielle Kontrast auf sehr gute 6.263:1. Diese Einstellung ist vor allem für kleinere Leinwände, vollständig abgedunkelte Räume oder Nutzer interessant, die maximale Schwarzwertwirkung gegenüber maximaler Helligkeit bevorzugen.

Wichtig ist dabei: Diese Werte zeigen bereits ohne zusätzliche dynamische Schwarzregelung, dass der TITAN Noir Ultra Max eine sehr breite Abstimmungsfähigkeit besitzt. Je nach Raum, Leinwand und Bildgröße kann man den Projektor deutlich heller oder deutlich kontrastorientierter betreiben. Genau diese Flexibilität macht ihn für unterschiedliche Heimkino- und Wohnraumsituationen interessant.

Prek Dynamic Black Level Enhanced-Funktion haben wir in diesen Messwerten bewusst noch nicht einbezogen. Sie verändert die Bilddynamik noch einmal deutlich, weil der Projektor die Lichtausgabe beziehungsweise Schwarzlevel-Anpassung abhängig vom Bildinhalt in Echtzeit steuert. Dadurch können dunkle Szenen sichtbar an Tiefe gewinnen, während helle Szenen weiterhin von der hohen Lichtreserve profitieren. Rein messtechnisch lassen sich dadurch dynamische Kontrastwerte erzeugen, die deutlich über den hier genannten sequenziellen Messungen liegen.

Diese dynamischen Werte muss man allerdings richtig einordnen. Bei einem vollständig schwarzen Testbild kann ein Projektor mit aktiver dynamischer Schwarzregelung die Lichtausgabe sehr weit reduzieren oder nahezu vollständig abdunkeln. Dadurch entstehen rechnerisch extrem hohe dynamische Kontrastangaben. In echten Filmszenen ist die Situation komplexer, weil fast immer Restlicht, Spitzlichter, Gesichter, Untertitel oder andere Bildinformationen vorhanden sind. Genau deshalb bewerten wir Dynamic Black Level Enhanced nicht nur über abstrakte Messwerte, sondern vor allem im praktischen Bildeindruck.

Für den realen Filmbetrieb ist diese Funktion dennoch sehr wichtig. Gerade in wechselnden Szenen mit hellen Spitzlichtern und dunklen Bildanteilen kann die dynamische Anpassung den subjektiven Kontrasteindruck deutlich verbessern. Der Projektor wirkt dadurch plastischer, dunkle Bildbereiche gewinnen an Tiefe und helle Elemente behalten mehr Strahlkraft. Nach unseren ersten Eindrücken arbeitet diese Echtzeitanpassung sehr sauber und mit vergleichsweise geringen Farbverschiebungen. Über die umfangreichen Einstell- und Kalibrierungsmöglichkeiten lässt sich die Wirkung zudem weiter anpassen.

Auf die konkreten Vorteile von Dynamic Black Level Enhanced gehen wir im späteren Praxisteil noch ausführlicher ein. Dort betrachten wir anhand realer Filmszenen, wie stark die Funktion den Bildeindruck verbessert, wo ihre Stärken liegen und wie sie sich auf Schwarzwert, Durchzeichnung, HDR-Wirkung und subjektive Bildtiefe auswirkt.

Insgesamt zeigt sich beim Thema Helligkeit und Kontrast bereits ohne Dynamic Black Level Enhanced ein sehr starkes Bild. Der XGIMI TITAN Noir Ultra Max kann extrem hell sein, wenn es die Situation verlangt, lässt sich aber zugleich deutlich kontrastorientierter betreiben. Je nach Blendenstellung und Helligkeitseinstellung reicht die Abstimmung von maximaler Lichtleistung bis hin zu einem sichtbar verbesserten Schwarzwert mit über 6.000:1 sequenziellem Kontrast. Damit bietet der Projektor eine außergewöhnlich flexible Grundlage für große Bilddiagonalen, HDR-Wiedergabe und unterschiedliche Raumkonzepte.

Realistisch betrachtet positioniert sich der TITAN Noir Ultra Max damit sowohl bei der Helligkeit als auch bei der Farbraumabdeckung auf einem sehr hohen Niveau. Im direkten Umfeld aktueller High-End-RGB-Laserprojektoren reiht er sich bei diesen Werten knapp hinter Hisense aktuellem Flaggschiff XR10 ein, das preislich in einem ähnlichen Bereich spielt. Das schmälert die Leistung des XGIMI jedoch nicht. Im Gegenteil: Die Kombination aus hoher Lichtleistung, starkem sequenziellem Kontrast, flexibler Blendensteuerung und zusätzlicher dynamischer Bildanpassung macht den TITAN Noir Ultra Max zu einem der spannendsten Projektoren seiner Klasse.

Bildeindruck in der Praxis

Messwerte sind wichtig, aber sie erzählen nie die ganze Geschichte. Gerade bei einem Projektor wie dem XGIMI TITAN Noir Ultra Max entscheidet am Ende nicht nur, wie viel Farbraum, Helligkeit oder Kontrast auf dem Papier beziehungsweise im Messprotokoll stehen. Entscheidend ist, wie diese technischen Eigenschaften im realen Filmbetrieb zusammenspielen. Genau deshalb haben wir den Projektor nicht nur mit Testbildern und Messsensoren beurteilt, sondern mit ausgewählten 4K-Inhalten, die unterschiedliche Anforderungen an Bilddynamik, Schwarzwert, Farbverarbeitung, Schärfe und Bewegung stellen.

Als Testmaterial kamen unter anderem The Passenger in 4K, Avatar 3: Fire and Ash in 4K in The Running Man in 4K zum Einsatz. Damit decken wir bewusst verschiedene Bildcharaktere ab: ruhigere Filmszenen mit feinen Abstufungen und Gesichtern, farbintensive HDR-Sequenzen mit hoher Leuchtkraft sowie dynamischere Inhalte mit Bewegung, Kontrastwechseln und vielen Details im Bild.

Bereits bei The Passenger zeigt sich, dass der TITAN Noir Ultra Max nicht nur auf Effekt und maximale Helligkeit ausgelegt ist. Der Film eignet sich sehr gut, um zu beurteilen, wie fein ein Projektor mit Gesichtern, Hauttönen, dunkleren Innenräumen und subtilen Farbnuancen umgeht. Genau hier trennt sich oft die reine Datenblattstärke von einer wirklich kontrollierten Bilddarstellung. Der XGIMI zeigt eine sehr plastische Abbildung, ohne dass das Bild künstlich überschärft oder überzogen wirkt. Hauttöne profitieren sichtbar von der hohen Farbreinheit der RGB-Laserlichtquelle, benötigen aber – wie bereits bei den Messungen erwähnt – eine saubere Abstimmung, damit die enorme Farbraumbreite nicht zu dominant wirkt.

The Passenger

Besonders positiv fällt die Durchzeichnung in dunkleren Bildbereichen auf. Der TITAN Noir Ultra Max verschluckt nicht sofort Details, sondern hält auch in Schattenbereichen noch Struktur und Tiefe sichtbar. Kleidung, Raumkanten, Wandstrukturen oder feine Übergänge bleiben erhalten, ohne dass das Bild flach oder milchig wirkt. Genau hier hilft die Kombination aus nativ starkem Kontrast, Blendensteuerung und der dynamischen Schwarzpegelanpassung. Der Projektor erzeugt nicht nur ein helles Bild, sondern ein Bild mit Abstufungen – und das ist für den realen Filmeindruck deutlich wichtiger als reine Maximalhelligkeit.

Mit aktivierter Dynamic Black Level Enhanced-Funktion gewinnt der Bildeindruck zusätzlich an Tiefe. Die Funktion arbeitet bildinhaltabhängig und passt den Schwarzpegel beziehungsweise die Lichtsteuerung dynamisch an. Im Unterschied zu einer einfachen statischen Helligkeitsreduzierung reagiert der Projektor auf das aktuelle Bildsignal. Dunklere Szenen wirken dadurch sichtbar satter, ohne dass helle Elemente komplett an Strahlkraft verlieren. Wichtig ist dabei, dass diese Regelung nicht übertrieben auffällig arbeitet. Bei unserem Testgerät wirkte die Anpassung weitgehend sauber und organisch. Das Bild bekommt mehr Tiefe, ohne dass man permanent das Gefühl hat, einer technischen Regelung zuzusehen.

Bei Avatar 3: Fire and Ash in 4K darf der TITAN Noir Ultra Max dann seine Licht- und Farbreserven deutlicher ausspielen. Solche Inhalte sind ideal, um die Stärken einer RGB-Triple-Laser-Lichtquelle zu zeigen. Intensive Farben, hohe Kontraste, leuchtende Highlights und großflächige HDR-Sequenzen verlangen einem Projektor viel ab. Der XGIMI liefert hier ein sehr eindrucksvolles Bild mit hoher Farbsättigung, starker Leuchtkraft und einer enormen visuellen Präsenz. Gerade helle Effekte, farbintensive Landschaften und fein strukturierte Oberflächen profitieren sichtbar von der hohen Lichtleistung.

Dabei wirkt das Bild nicht einfach nur hell, sondern sehr lebendig. Die große Farbraumabdeckung sorgt für Farben, die weit über das hinausgehen, was klassische Projektoren mit konventionelleren Lichtquellen darstellen können. Besonders bei intensiven Rot-, Blau- und Grüntönen zeigt sich die Stärke des RGB-Lasers. Gleichzeitig muss man auch hier sagen: Ein so großer Farbraum braucht Kontrolle. Wird der Projektor nicht sauber eingestellt, kann die Darstellung schnell etwas zu kraftvoll oder zu kühl wirken. Mit einer passenden Abstimmung entfaltet der TITAN Noir Ultra Max jedoch genau den Bildcharakter, den man sich von einem modernen High-End-RGB-Laserprojektor wünscht: hell, farbstark, kontrastreich und zugleich detailreich.

Sehr überzeugend ist auch die HDR-Wirkung. Durch die Kombination aus hoher Helligkeit, HDR-Tone-Mapping, Dolby Vision beziehungsweise HDR10+ Unterstützung und dynamischer Schwarzpegelanpassung entsteht ein deutlich plastischerer Eindruck als bei vielen Projektoren, die HDR nur formal unterstützen. Spitzlichter wirken kräftig, ohne sofort auszubrennen, während dunklere Bildbereiche nicht komplett zulaufen. Natürlich ersetzt ein Projektor keinen selbstleuchtenden Fernseher, aber innerhalb der Projektionswelt liefert der TITAN Noir Ultra Max eine sehr wirkungsvolle HDR-Darstellung mit hoher Bildenergie.

The Running Man in 4K eignet sich wiederum gut, um Bewegung, Schärfestabilität und Signalverarbeitung zu beurteilen. Schnelle Schnitte, wechselnde Helligkeiten und dynamischere Szenen zeigen recht schnell, ob ein Projektor sauber skaliert, Bewegungen stabil darstellt und seine Lichtsteuerung im Griff hat. Der TITAN Noir Ultra Max zeigt hier eine sehr klare und präzise Abbildung. Die DLP-typische Schärfewirkung kommt gut zur Geltung, ohne dass feine Strukturen künstlich aufgeblasen wirken. Gerade auf großen Bilddiagonalen ist das wichtig, weil Überschärfung oder digitale Artefakte dort schnell auffallen würden.

Die Zwischenbildberechnung sollte man je nach Inhalt bewusst einsetzen. Für klassische Filmwiedergabe würden wir eher eine zurückhaltende Einstellung oder natives 24p bevorzugen, um den ursprünglichen Kinolook zu erhalten. Das native 24p-Playback ist beim TITAN Noir Ultra Max deshalb ein wichtiger Pluspunkt. Bewegungen behalten ihren filmischen Charakter, ohne unruhiges Pulldown-Ruckeln oder künstlich geglättete Bewegungsabläufe. Wer dagegen Sport, Gaming oder sehr dynamische Inhalte schaut, kann die MEMC-Funktion gezielt nutzen, um Bewegungen flüssiger und klarer wirken zu lassen. Wichtig: In der aktuell erhätlichen Firmware ist die 24p nativ Wiedergabe noch nicht enthalten, es ist aktuell nur in der Test & Beta Version enthalten und kommt später als Firmware Update voraussichtlich Ende Juli.

Besonders angenehm ist, dass der TITAN Noir Ultra Max seine hohe Helligkeit nicht nur als reinen Showeffekt nutzt. In den richtigen Einstellungen wirkt das Bild kontrolliert und kraftvoll zugleich. Mit offener Blende und hoher Lichtstufe lassen sich sehr große Bildbreiten oder Räume mit etwas Restlicht bedienen. Mit weiter geschlossener Blende gewinnt das Bild an Schwarzwert und Tiefe. Dynamic Black Level Enhanced setzt darauf noch einmal eine zusätzliche Ebene, weil dunkle Szenen subjektiv dichter und kontrastreicher wirken, ohne dass der Projektor in hellen Sequenzen seine Reserven verliert.

Auch die Anti-RBE-Funktion verdient in der Praxis Erwähnung. Der TITAN Noir Ultra Max arbeitet zwar mit RGB-Triple-Laser und nicht mit einem klassischen Farbrad, dennoch können empfindliche Zuschauer bei DLP-Systemen grundsätzlich auf Farbblitzer reagieren. XGIMI bietet hier zwei Stufen, Standard und Erweitert. Wer den Regenbogeneffekt nicht wahrnimmt, kann die Funktion deaktiviert lassen oder niedrig betreiben. Für empfindlichere Nutzer ist sie aber ein echter Mehrwert, da sie den Bildeindruck ruhiger und angenehmer machen kann.

Die Bildschärfe profitiert sichtbar von der hochwertigen optischen Einheit. Das X-Master Red Ring Lens Pro Objektiv mit 15-Element-Glasaufbau liefert eine saubere Detailzeichnung und sorgt dafür, dass die hohe Lichtleistung nicht durch eine schwache Optik ausgebremst wird. Gerade bei 4K-Material wirken Texturen, Konturen und feine Strukturen präzise. Bei großen Bildgrößen bleibt dieser Eindruck besonders wichtig, denn dort fallen Schwächen in der Optik deutlich schneller auf als bei kleineren Diagonalen.

Unterm Strich zeigt der XGIMI TITAN Noir Ultra Max im Praxistest genau die Richtung, die bereits die technischen Daten erwarten lassen. Er ist kein zurückhaltender Projektor, sondern ein sehr leistungsstarker RGB-Laserprojektor mit hoher Bildenergie, großem Farbraum und beeindruckender HDR-Wirkung. Gleichzeitig bietet er genügend Einstellmöglichkeiten, um diese Leistung kontrolliert auf unterschiedliche Räume, Leinwände und Sehgewohnheiten anzupassen. Besonders Dynamic Black Level Enhanced trägt im Filmbetrieb dazu bei, dass der Projektor nicht nur hell, sondern auch sichtbar dynamisch und kontraststark wirkt.

3D-Wiedergabe

Die 3D-Wiedergabe gehört beim XGIMI TITAN Noir Ultra Max zu den positiven Überraschungen im Praxistest. Während 3D bei vielen aktuellen Projektoren nur noch als Randfunktion mitgeführt wird, zeigt der XGIMI sehr deutlich, wie viel Spaß dieses Format auf einer großen Leinwand noch machen kann – vorausgesetzt, die Helligkeit stimmt. Und genau hier spielt der TITAN Noir Ultra Max seine enorme Lichtreserve eindrucksvoll aus.

3D-Projektion ist grundsätzlich deutlich lichtkritischer als klassische 2D-Wiedergabe. Durch die aktive Brillentechnik geht ein spürbarer Teil der Helligkeit verloren, wodurch viele Projektoren im 3D-Betrieb sichtbar dunkler, flacher und weniger brillant wirken. Beim TITAN Noir Ultra Max ist diese Einschränkung deutlich geringer ausgeprägt. Die hohe Ausgangshelligkeit sorgt dafür, dass das Bild auch durch die 3D-Brille noch kraftvoll, farbstark und lebendig bleibt. Genau das ist entscheidend, damit 3D nicht nur technisch funktioniert, sondern wirklich Spaß macht.

Wichtig ist allerdings die Wahl der richtigen 3D-Brille. Nicht jede kompatible Brille liefert automatisch die gleiche Performance. In unserem Test zeigten sich je nach Modell Unterschiede bei Stabilität, Helligkeitseindruck und Synchronisation. Einige Brillen arbeiteten sichtbar zuverlässiger, während andere vereinzelt Aussetzer oder eine weniger überzeugende Bildwirkung zeigten. Deshalb empfehlen wir ausdrücklich, beim TITAN Noir Ultra Max auf passende, hochwertige 3D-Brillen zu setzen. Erst damit schöpft der Projektor sein 3D-Potenzial wirklich aus.

Als erstes Testmaterial haben wir uns Avatar 3: Fire and Ash erneut angesehen, diesmal natürlich in 3D. Gerade die Avatar-Filme sind für 3D wie geschaffen, weil sie nicht nur auf einzelne Effekte setzen, sondern ihre Bildwelten räumlich aufbauen. Der TITAN Noir Ultra Max vermittelt hier eine starke Tiefenwirkung, sehr plastische Ebenen und eine beeindruckende Bildgröße, ohne dass das Bild zu dunkel oder kraftlos wirkt. Die Kombination aus hoher Helligkeit, kräftigen Farben und sauberer Bewegung sorgt dafür, dass die 3D-Wiedergabe ausgesprochen immersiv wirkt.

Tudi Der Super Mario Bros. Film in 3D macht auf dem TITAN Noir Ultra Max enorm viel Spaß. Der Animationsstil profitiert stark von der hohen Farbsättigung und der leuchtstarken RGB-Laserlichtquelle. Knallige Farben, klare Konturen und viele spielerische Pop-Out-Effekte sorgen für ein sehr unterhaltsames 3D-Erlebnis. Gerade solche Animationsfilme zeigen, wie wirkungsvoll 3D auf einer großen Leinwand sein kann, wenn der Projektor genügend Helligkeit und Farbdynamik mitbringt.

Positiv fällt dabei auf, dass der TITAN Noir Ultra Max 3D nicht nur hell, sondern auch stabil darstellt. Das Bild bleibt klar, farbintensiv und angenehm plastisch. Natürlich hängt der finale Eindruck stark von der verwendeten Brille, der Leinwandgröße und der Sitzposition ab. Mit der passenden Kombination liefert der Projektor aber eine 3D-Performance, die deutlich über dem liegt, was viele aktuelle Projektoren in dieser Disziplin bieten.

Damit gehört der XGIMI TITAN Noir Ultra Max zweifellos zu den spannendsten derzeit erhältlichen 3D-fähigen Projektoren. Gerade Heimkino-Fans mit einer bestehenden 3D-Sammlung bekommen hier einen echten Mehrwert. Die enorme Helligkeit nimmt 3D einen der größten Nachteile, während die RGB-Laserlichtquelle für farbstarke und lebendige Bilder sorgt. Wer 3D nicht nur gelegentlich ausprobieren, sondern wirklich genießen möchte, findet im TITAN Noir Ultra Max eine außergewöhnlich starke Plattform.

Gaming-Performance

Auch beim Thema Gaming zeigt der XGIMI TITAN Noir Ultra Max, dass er nicht nur als klassischer Heimkino-Projektor gedacht ist. Mit HDMI-Anschlüssen, Gaming-Modus, VRR, ALLM und einer maximalen Bildwiederholfrequenz von bis zu 240 Hz bringt er eine Ausstattung mit, die moderne Konsolen und Gaming-PCs sinnvoll unterstützt. Besonders spannend war daher für uns die Frage, wie sich der Projektor nicht nur auf dem Datenblatt, sondern auch in der Praxis schlägt.

Gemessen haben wir im Gaming-Modus einen Input Lag von 9,5 ms bei 4K / 60 Hz. Das ist ein sehr starker Wert und für einen Projektor dieser Leistungsklasse absolut überzeugend. Gerade bei Konsolen wie PlayStation 5, Xbox Series X oder einem hochwertigen Gaming-PC ist 4K mit 60 Hz weiterhin ein sehr relevanter Einsatzbereich. Mit unter 10 ms reagiert der TITAN Noir Ultra Max hier sehr direkt und eignet sich damit problemlos für Actionspiele, Rennspiele, Adventures, Sportspiele und schnelle Singleplayer-Titel.

Noch beeindruckender wird es bei reduzierter Auflösung und höherer Bildwiederholrate. Bei 1080p / 240 Hz messen wir nur 4 ms Input Lag. Damit bewegt sich der Projektor in einem Bereich, der für einen Heimkino-Projektor außergewöhnlich niedrig ist. Gerade schnelle Shooter, kompetitive Spiele oder besonders reaktionssensible Titel profitieren von dieser geringen Verzögerung. Natürlich wird ein großer Projektor nicht automatisch zum Ersatz für einen spezialisierten Gaming-Monitor, aber für ein großformatiges Spielerlebnis auf der Leinwand ist diese Performance ausgesprochen stark.

In der Praxis wirkt die Steuerung entsprechend direkt. Eingaben werden ohne spürbare Verzögerung umgesetzt, Bewegungen erscheinen klar und das Bild bleibt auch bei schnellen Kameraschwenks stabil. Die hohe Helligkeit des TITAN Noir Ultra Max ist beim Gaming zusätzlich ein großer Vorteil. Spiele mit HDR, hellen Effekten, leuchtenden Farben oder großen offenen Welten profitieren sichtbar von der Lichtreserve des Projektors. Gerade auf großen Bilddiagonalen entsteht dadurch ein sehr intensives und immersives Spielerlebnis.

Auch die RGB-Laserlichtquelle passt hervorragend zu modernen Games. Viele aktuelle Titel arbeiten mit kräftigen Farben, starken Kontrasten und hellen Spitzlichtern. Der TITAN Noir Ultra Max kann diese Bildinformationen sehr wirkungsvoll darstellen, ohne dass das Bild flach oder kraftlos wirkt. Besonders farbintensive Spiele, Science-Fiction-Settings, Fantasy-Welten oder Animationsoptiken profitieren von der großen Farbraumabdeckung und der hohen Leuchtkraft.

Für den cineastischen Solo-Eindruck eignet sich Horizon Forbidden West auf der PlayStation 5 hervorragend. Die weitläufigen Landschaften, intensiven Farben, feinen Vegetationsstrukturen und hellen HDR-Spitzlichter passen sehr gut zum Charakter des TITAN Noir Ultra Max. Gerade sonnendurchflutete Außenareale, metallische Oberflächen der Maschinen und farbintensive Himmelsverläufe profitieren sichtbar von der hohen Helligkeit und der großen Farbraumabdeckung des RGB-Lasers. Auf großer Leinwand entsteht ein sehr immersiver Eindruck, der weniger an klassisches Konsolen-Gaming und mehr an ein großformatiges Erlebnis im Heimkino erinnert.

Dabei zeigt sich auch, dass der Projektor im Gaming-Modus nicht einfach nur schnell, sondern weiterhin bildstark bleibt. Details in Felsen, Grasflächen, Rüstungen und Maschinen wirken sauber herausgearbeitet, ohne dass das Bild künstlich überschärft erscheint. HDR-Effekte besitzen eine hohe Strahlkraft, gleichzeitig bleibt die Durchzeichnung in dunkleren Bereichen erhalten. Besonders in weitläufigen Landschaften wird deutlich, wie gut der TITAN Noir Ultra Max große Bilddiagonalen mit hoher Bildruhe, Schärfe und Leuchtkraft verbindet.

Als schnellen Action-Gegenpart haben wir Call of Duty: Modern Warfare III genutzt. Hier stehen weniger Landschaftseindruck und Farbwirkung im Vordergrund, sondern Reaktionsgeschwindigkeit, Bewegungsstabilität und Übersicht in schnellen Szenen. Gerade bei schnellen Kameraschwenks, Explosionen, Rauch, Lichtwechseln und hektischen Bewegungen zeigt der XGIMI, dass der niedrige Input Lag nicht nur ein Messwert bleibt. Die Steuerung fühlt sich direkt an, Bewegungen werden sauber umgesetzt und das Bild bleibt auch bei hohem Tempo gut lesbar.

Für Konsolenspieler ist vor allem der 4K-60-Hz-Betrieb entscheidend. Hier liefert der Projektor mit 9,5 ms eine sehr gute Grundlage. Wer am PC spielt und maximale Reaktionsgeschwindigkeit bevorzugt, kann mit 1080p / 240 Hz noch deutlich schneller unterwegs sein. Dabei sollte man jedoch berücksichtigen, dass der Vorteil von 240 Hz vor allem bei entsprechend leistungsfähiger Hardware und passenden Spielen sichtbar wird.

Positiv ist zudem, dass der TITAN Noir Ultra Max nicht nur schnell, sondern auch bildstark spielt. Viele Projektoren reduzieren im Gaming-Modus sichtbar Bildqualität, Kontrast oder Signalverarbeitung, um die Latenz zu senken. Beim XGIMI bleibt der Bildeindruck auch im Gaming-Betrieb kraftvoll und hochwertig. Genau das ist wichtig, denn ein niedriger Input Lag allein reicht auf einer großen Leinwand nicht aus. Erst die Kombination aus Reaktionsgeschwindigkeit, Helligkeit, Farbdynamik und Schärfe macht das Spielerlebnis wirklich überzeugend.

Damit gehört der XGIMI TITAN Noir Ultra Max klar zu den gamingtauglichen High-End-Projektoren. Für kompetitive E-Sport-Spieler bleibt ein spezialisierter Monitor weiterhin die präziseste Lösung. Wer aber auf großer Leinwand spielen möchte und gleichzeitig Wert auf niedrige Latenz, starke HDR-Wirkung, hohe Helligkeit und eindrucksvolle Farben legt, bekommt hier eine äußerst leistungsfähige Plattform. Besonders die gemessenen 9,5 ms bei 4K / 60 Hz in 4 ms bei 1080p / 240 Hz zeigen, dass XGIMI das Thema Gaming nicht nur als Zusatzfunktion versteht, sondern ernsthaft umgesetzt hat.

Fazit: XGIMI TITAN Noir Ultra Max

Mit dem XGIMI TITAN Noir Ultra Max bringt XGIMI einen der spannendsten und leistungsstärksten Projektoren auf den Markt, die wir bisher vom Hersteller gesehen haben. Schon technisch zeigt das Modell sehr klar, dass es nicht mehr in die klassische Lifestyle-Projektor-Kategorie gehört, sondern deutlich stärker in Richtung hochwertiges Heimkino und anspruchsvolle Festinstallation gedacht ist. RGB-Triple-Laser, enorme Helligkeitsreserven, großer Farbraum, hochwertige Glasoptik, motorisierter Zoom, Lens-Shift, Lens Memory, umfangreiche HDR-Unterstützung und starke Gaming-Werte ergeben ein Gesamtpaket, das in dieser Form beeindruckend breit aufgestellt ist.

Besonders gefallen hat uns die enorme Flexibilität bei Helligkeit und Kontrast. Der TITAN Noir Ultra Max kann extrem hell spielen, lässt sich über Blenden- und Helligkeitseinstellungen aber auch sehr gut auf dunklere Räume, kleinere Bildgrößen oder kontrastorientierte Setups abstimmen. Die gemessenen Werte zeigen bereits ohne Dynamic Black Level Enhanced eine starke Grundlage. Mit der dynamischen Schwarzpegelanpassung gewinnt der Projektor im Filmbetrieb noch einmal sichtbar an Tiefe und Plastizität. Dadurch ist er nicht nur für helle Wohnräume interessant, sondern kann ohne Einschränkung auch in einem dedizierten Heimkinoraum eingesetzt werden.

Auch die Farbdarstellung zeigt das enorme Potenzial der RGB-Laserlichtquelle. Bereits unser nicht final kalibriertes Vorseriengerät erreichte eine sehr hohe Farbraumabdeckung. Zwar war die Out-of-the-Box-Abstimmung noch nicht perfekt, insbesondere im Grünbereich und bei den Sekundärfarben, doch die technische Basis ist ausgesprochen stark. Mit finaler Werkskalibrierung und zusätzlicher Feinabstimmung dürfte hier noch mehr Präzision möglich sein. Genau das macht den Projektor für Nutzer interessant, die nicht nur ein helles, sondern auch ein farbstarkes und hochwertig abstimmbares Bild suchen.

Sehr überzeugend ist zudem die optische Ausstattung. Der große Zoombereich, der umfangreiche Lens-Shift, die motorisierte Optik und die Lens-Memory-Funktion machen den TITAN Noir Ultra Max deutlich flexibler als viele kompakte Laserprojektoren. Gerade für CinemaScope-Leinwände, größere Bilddiagonalen und fest geplante Heimkino-Installationen ist das ein echter Vorteil. Der Projektor besitzt zwar keinen integrierten Gimbal wie einige Modelle der Horizon-Serie, dafür ist er aber deutlich konsequenter auf eine saubere optische Installation ausgelegt.

In der Praxis liefert der TITAN Noir Ultra Max ein sehr kraftvolles, dynamisches und modernes Bild. HDR-Inhalte profitieren von der hohen Lichtleistung, der großen Farbraumabdeckung und der dynamischen Bildanpassung. Filme wirken plastisch, detailreich und lebendig, ohne dass der Projektor nur auf maximale Helligkeit reduziert werden muss. Besonders Dynamic Black Level Enhanced ist im Praxiseinsatz ein wichtiger Mehrwert, weil dunkle Szenen sichtbar mehr Tiefe bekommen und helle Szenen dennoch ihre Strahlkraft behalten.

Auch 3D gehört zu den klaren Stärken des Projektors. Dank der enormen Helligkeit bleibt das Bild auch durch die 3D-Brille kraftvoll und farbstark. Mit der richtigen Brille macht 3D auf dem TITAN Noir Ultra Max richtig Spaß und gehört zu den besten 3D-Erlebnissen, die man aktuell mit einem Projektor realisieren kann. Gerade Filme wie Avatar oder farbstarke Animationsfilme profitieren enorm von der Lichtreserve und der großen Bildfläche.

Beim Gaming überzeugt der XGIMI ebenfalls. Unsere Messungen mit 9,5 ms bei 4K / 60 Hz in 4 ms bei 1080p / 240 Hz sind hervorragend für einen Projektor dieser Klasse. In der Praxis wirkt die Steuerung direkt, das Bild bleibt auch im Gaming-Modus stark und die hohe Helligkeit sorgt für ein sehr intensives Spielerlebnis auf großer Leinwand. Damit ist der TITAN Noir Ultra Max nicht nur für Filmfans, sondern auch für ambitionierte Konsolen- und PC-Spieler eine sehr interessante Lösung.

Ganz frei von Kritik ist der Projektor jedoch nicht. Die Fernbedienung ist hochwertig verarbeitet, liegt gut in der Hand und bietet sinnvolle Shortcut-Tasten, allerdings ist die Hintergrundbeleuchtung nicht für alle Tasten umgesetzt. In einem komplett dunklen Heimkino wäre eine vollständig beleuchtete Fernbedienung konsequenter gewesen. Zudem unterstützt die aktuelle Firmware zum Testzeitpunkt noch kein echtes 24p-Playback. Gerade für Filmpuristen ist das ein wichtiger Punkt, der per Update noch nachgereicht werden sollte. Auch die Zwischenbildberechnung arbeitet gut, erreicht aber nicht ganz die besonders sanfte und natürliche Bewegungsdarstellung eines Hisense XR10.

Das hat uns gefallen

  • Sehr hohe Helligkeitsreserven mit beeindruckender Spitzenleistung
  • Starke Kontrastwerte und sehr gute Schwarzwertdarstellung
  • Dynamic Black Level Enhanced mit sichtbarem Mehrwert im Filmbetrieb
  • Sehr große Farbraumabdeckung durch RGB-Triple-Laser
  • Hochwertige X-Master Red Ring Lens Pro Glasoptik
  • Großer optischer Zoom und umfangreicher Lens-Shift
  • Lens Memory für 16:9- und CinemaScope-Setups
  • Sehr gute HDR-Wirkung mit Dolby Vision, HDR10+ und HDR10
  • Starke 3D-Performance dank hoher Lichtleistung
  • Sehr niedriger Input Lag im Gaming-Modus
  • Hochwertiges und kompaktes Gehäuse mit exklusiver Noir-Optik
  • Gute Anschlussausstattung mit drei HDMI-Eingängen, eARC, Wi-Fi 6 und Gigabit-LAN
  • Sehr gut auch für dedizierte Heimkinoräume geeignet

Das hat uns weniger gefallen

  • Fernbedienung hochwertig, aber nicht vollständig beleuchtet
  • Aktuelle Firmware unterstützt zum Testzeitpunkt noch kein echtes 24p-Playback
  • Zwischenbildberechnung nicht ganz so sanft wie beim Hisense XR10
  • Out-of-the-Box-Abstimmung unseres Vorseriengeräts noch nicht auf finalem Serienniveau
  • Kein integriertes Smart-TV-Betriebssystem, externe Zuspieler sind daher Pflicht
  • Sehr große Funktionsvielfalt erfordert eine sorgfältige Einrichtung und Abstimmung

Der XGIMI TITAN Noir Ultra Max ist am Ende ein Projektor, der zeigt, wie ernst XGIMI den Schritt in die anspruchsvollere Heimkino-Klasse nimmt. Er kombiniert die Stärken moderner RGB-Lasertechnik mit hoher Lichtleistung, sehr flexibler Optik, starker Ausstattung und beeindruckender Praxistauglichkeit. Besonders bemerkenswert ist, dass er nicht nur im helleren Wohnraum überzeugt, sondern durch seine Kontrast- und Schwarzwertleistung auch im dedizierten Heimkino eine sehr starke Figur macht.

Wer einen klassischen Smart-Projektor mit integrierten Apps, maximal einfacher Aufstellung und spontaner Nutzung sucht, ist hier nicht bei der eigentlichen Zielgruppe. Wer jedoch einen leistungsstarken Projektor für große Bilddiagonalen, hochwertige Zuspieler, Heimkino-Installationen, HDR-Filme, 3D und Gaming sucht, bekommt mit dem TITAN Noir Ultra Max ein außergewöhnlich spannendes Gesamtpaket.

Kleine Kritikpunkte bleiben, vor allem bei der noch nicht finalen Firmware, dem aktuell fehlenden 24p-Playback und der nicht vollständig beleuchteten Fernbedienung. Trotzdem überwiegen die Stärken deutlich. Der XGIMI TITAN Noir Ultra Max gehört zu den beeindruckendsten RGB-Laserprojektoren seiner Klasse und zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in XGIMIs neuer High-End-Plattform steckt.

Naravnost naprej

Načrtujete svoj domači kino?

Začnite klepet v živo, izračunajte ustrezno projekcijsko razdaljo ali sestavite svoje domače kino korak za korakom.

Dodaj odgovor

Vaš e-naslov ne bo objavljen. * označuje zahtevana polja


Pravkar ste dodali ta izdelek v košarico: